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Dienstag
Mai142013

Mai-Ausgabe der Standpunkte

Wenn es ein Thema in der Stadt gibt, das unter den Nägeln brennt, dann sind es die massiven Veränderungen, die München ins Haus stehen angesichts des prognostizierten Wachstums: Mit ca. 200.000 Einwohnern mehr bis 2030, das bei exorbitant steigenden Mietkosten für die Lebensgrundlage Wohnen, verbunden mit der Gefahr, dass der Konsens in der Stadtegesellschaft zerböselt unter einem  Druck der heißt: Aufwertung, Abgrenzung, Verdrängung.

München muss heute Strategien entwicken, um diesen großen Herausforderungen zu begegnen und die Entwicklung der Stadt postiv zu gestalten.

Zum großen Thema „München der Zukunft – Ziele und Strategien“ hat das Münchner Forum mit der Münchner Stadtbaurätin Frau Prof. Dr. Elisabeth Merk ein intensives Gerspräch geführt, das Schwerpunkt dieser Standpunkte ist.

Beeindruckend war die Offenheit, mit der Frau Dr. Merk die Fragen des Forums zu den Themenblöcken Innenstadtentwicklung, dichtere Stadt, Stadtrand-Umland-Region, Mobilität und Bürgerbeteiligung beantwortet hat. Zu Fragen der Stadt-Umland-Entwicklung oder auch zur Bürgerbeteiligung konnte die Stadtbaurätin sehr konkrete Schritte und Strategien vorstellen, eine Linie erkennen lassen. Ich hoffe, das Interview vermittelt den positiven Eindruck, den Herr Brauer und ich gewonnen haben.

Allerdings müssen sich große Linien messen lassen an der Umsetzung im Detail. Dazu dient in dieser Ausgabe ein Beitrag zum Umbau der sog. Maikäfersiedlung in Berg am Laim.

Mit besonderer Freude  können wir heute über die Ehrung von Arch. Franz Kiessling berichten, dem als Urgestein und Schatzmeister des Münchner Forums von Frau Bürgermeisterin Strobl die Medaille „München leuchtet“  als Auszeichnung überreicht wurde.   

Das Team des Münchner Forums  mit seinem Programmaussvorsitzenden wünscht Ihnen ein anregendes Lesesevergnügen! 

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Steyrer

Eine Auswahl der Artikel der Mai-Ausgabe unserer Standpunkte finden Sie unter der Rubrik Aktuelle Artikel. Die komplette Ausgabe der Standpunkte können Sie hier herunterladen: Standpunkte Mai 2013

Mittwoch
Mrz132013

Führungswechsel im Münchner Forum

Helmut Steyrer (links) und Wolfgang Czisch

Programmausschuss wählt einstimmig Helmut Steyrer zum neuen Vorsitzenden. Wolfgang Czisch mit viel Beifall verabschiedet

Die Mitglieder des Programmausschusses im Münchner Forum wählten am 12.3.2013 auf ihrer Jahreshauptversammlung den Architekten, früheren Stadtrat und MGS-Geschäftsführer Helmut Steyrer zu ihrem neuen Vorsitzenden. Als stv. Vorsitzender wurde der Soziologe Dr. Detlev Sträter in seinem Amt bestätigt.

Helmut Steyrer ist seit 1997 im Münchner Forum aktiv. Er unterstützte das Forum auch in seiner Zeit als Stadtrat bei zentralen Themen der Stadtentwicklung, so beim Erhalt des Alten Hofes und beim Erhalt des Olympiastadions. In seiner mit viel Zustimmung bedachten programmatischen Rede setzte er deutliche Schwerpunkte für seine zukünftige Arbeit im Münchner Forum als Vorsitzender:

„Das Münchner Forum wird sich weiter verstehen als kritisch kompetenter Begleiter der Stadt. Wir werden Herausforderungen in der Stadtentwicklung frühzeitig aufgreifen, offen und verantwortungsvoll führen und wenn nötig konfliktbereit in der öffentlicher Diskussion anecken. Das alles auf der Grundlage einer Werteorientierung, die dem neoliberalen Zeitgeist und der kurzatmigen Shareholder-Value-Mentalität widerspricht.

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Dienstag
Mrz122013

STADTfragen: KREATIV STATT EXKLUSIV?

Zeit: Dienstag, 26. März 2013, 19:00 Uhr
Ort: Import Export, Goethestraße 30

Themen: Lisa Lampe untersucht die Lebens- und Arbeitswirklichkeit Münchner Künstler, Roman Häbler zeigt, wie sich Münchens Sprayer in urbane Räume einschreiben – und was von Deutschlands einstiger Graffitihochburg geblieben ist, Toni Schade entwirft ein Künstlerhaus anstelle des Opernpalais als Vision eines kritischen, kreativen Ortes mitten in der Stadt.

München leuchtet. Vor allem das München der Theater, der Pinakotheken, der Symphonieorchester. Für weniger Etabliertes, Sperrigeres, für junge Künstler und Kreative, für Subkultur ist München ein schwieriges – und teures – Pflaster. Mieten sind unerschwinglich, Atelierplätze rar, undefinierte, alternativ nutzbare Objekte Mangelware. Welche kulturellen Positionen in der Stadt sichtbar werden, hängt nicht zuletzt am Raum, den man sich leisten kann – oder sich einfach nehmen muss. Denn das Neue entsteht oft gerade dort, wo sich Lücken in der geplanten, funktionalen Ordnung der Stadt auftun. Institutionalisierte Projekte wie städtische Off-Spaces, legale Graffitizonen oder top-down geplante Kreativquartiere geraten dann schnell in Widerspruch zur Lust der Kunst am Offenen, Unfertigen, Provisorischen. Wo also sind die Sprünge in der glatten Oberfläche, wo die Reibungspunkte, die Bruchstellen? …in welchen Nischen wächst die Kunst?

Veranstaltung auf Facebook besuchen >>>

Weitere Informationen auch unter: www.stadtfragen.org

Bild: Toni Schade

Donnerstag
Feb142013

TERMINÄNDERUNG - STADTfragen: KREATIV STATT EXKLUSIV

Aufgrund eines kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfalls einer unserer Referenten müssen wir unsere STADTfragen-Veranstaltung "KREATIV STATT EXKLUSIV ...in welchen Nischen wächst die Kunst?", die ursprünglich am Dienstag, den 19. Februar stattgefunden hätte, auf Dienstag, den 26.  März verschieben.

KREATIV STATT EXKLUSIV
...in welchen Nischen wächst die Kunst?

Zeit: Dienstag, 26. März 2013, 19:00 Uhr
Ort: Import Export, Goethestraße 30

Themen: Lisa Lampe untersucht die Lebens- und Arbeitswirklichkeit Münchner Künstler, Roman Häbler zeigt, wie sich Münchens Sprayer in urbane Räume einschreiben – und was von Deutschlands einstiger Graffitihochburg geblieben ist, Toni Schade entwirft ein Künstlerhaus anstelle des Opernpalais als Vision eines kritischen, kreativen Ortes mitten in der Stadt.

München leuchtet. Vor allem das München der Theater, der Pinakotheken, der Symphonieorchester. Für weniger Etabliertes, Sperrigeres, für junge Künstler und Kreative, für Subkultur ist München ein schwieriges – und teures – Pflaster. Mieten sind unerschwinglich, Atelierplätze rar, undefinierte, alternativ nutzbare Objekte Mangelware. Welche kulturellen Positionen in der Stadt sichtbar werden, hängt nicht zuletzt am Raum, den man sich leisten kann – oder sich einfach nehmen muss. Denn das Neue entsteht oft gerade dort, wo sich Lücken in der geplanten, funktionalen Ordnung der Stadt auftun. Institutionalisierte Projekte wie städtische Off-Spaces, legale Graffitizonen oder top-down geplante Kreativquartiere geraten dann schnell in Widerspruch zur Lust der Kunst am Offenen, Unfertigen, Provisorischen. Wo also sind die Sprünge in der glatten Oberfläche, wo die Reibungspunkte, die Bruchstellen? ...in welchen Nischen wächst die Kunst?

Weitere Informationen auch unter:
www.stadtfragen.org
www.facebook.com/STADTfragen
www.twitter.com/STADTfragen_muc

Dienstag
Feb052013

Wem gehört die Theresienwiese? 

Auf dem Podium (von links nach rechts): Alexander Miklosy, Dieter Reiter, Ernst Dill, Corinna Spies (Moderatorin), Ludwig Wörner, Kathrin Wickenhäuser und Cornelius Mager

Zwei Wochen dauert das Oktoberfest jedes Jahr, mit den angrenzenden Wochenenden sind das 16 Tage und, falls sich der Nationalfeiertag am 3. Oktober unmittelbar anschließt, auch schon einmal 17.  Aber die meisten attraktiven Zeiten des Jahres ist die Theresienwiese mehr oder weniger gesperrt. Das muss sich nach Überzeugung der Bezirksausschüsse  (BA) 2, 6 und 8 wieder ändern. Wirtschaftsreferent Dieter Reiter und Cornelius Mager, Leiter der Lokalbaukommission, sagten am 17. Januar in einer Veranstaltung des Münchner Forums im STRØM an der Lindwurmstraße 88 zu, detaillierte Forderungen der BAs intensiv zu prüfen und das Machbare zügig zu realisieren.

Aus 16 Wiesn-Tagen werden regelmäßig vier Monate Sperrung der Theresienwiese – von Mitte Juli bis Mitte November, denn zehn Wochen dauert der Aufbau und weitere fünf Wochen der Abbau. Und kaum sind die Oktoberfestzelte verschwunden, werden Teile der Theresienwiese bis zum Beginn des nachfolgenden Jahres für das Winter-Tollwood wieder gesperrt, ebenso wie im Frühjahr für das Frühlingsfest, den Groß-Flohmarkt und im Frühsommer für den „Happy Family“-REWE-Markt. Dazwischen gastieren in vielen Jahren Zirkusse oder andere Veranstaltungen mit ihren fliegenden Bauten auf dem Gelände. Der für den Wiesn-Betrieb verantwortliche Münchner Referent für Arbeit und Wirtschaft (RAW) und Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Dieter Reiter: „Oft liegen zwischen dem Abbau der einen und dem Aufbau der nächsten Veranstaltung nur wenige Tage.“ Und manchmal überlagern sie sich sogar. Das kann so nicht weitergehen, sagten die Bezirksausschüsse der drei Stadtbezirke, deren Bewohner rund um die Theresienwiese leben, und reichten der Stadt einen ganzen Katalog von Forderungen zur Abhilfe ein (siehe Antrag, Seite 20), um dem Areal möglichst viel von seiner ursprünglichen Bestimmung zurückzugeben. Hierüber informierte eingangs der Veranstaltung Hauptkonservator Dr. Harald Gieß vom Landesamt für Denkmalpflege.

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